Between Yesterday & Tomorrow

Between Yesterday & Tomorrow

Es gibt Momente, die fast unbemerkt bleiben. Sie sind weder spektakulär noch laut. Und doch sind es oft genau diese Augenblicke, die uns am längsten begleiten.

Between Yesterday & Tomorrow entstand in einem solchen Moment. Dieses Bild erzählt nicht von einem bestimmten Ort*. Es erzählt von einem Zustand – einem Übergang. Einer stillen Pause zwischen dem, was war, und dem, was kommen wird. Die Sonne gehört nicht mehr zum Tag, die Nacht ist noch nicht hereingebrochen. Die Zeit scheint langsamer zu werden, fast den Atem anzuhalten.

Die Komposition ist bewusst reduziert: Horizont, Spiegelung, Silhouette. Land, Wasser, Licht. Alles auf das Wesentliche reduziert nicht, um weniger zu zeigen, sondern um Raum zu lassen für Stille, für Gedanken, für Gegenwart.

Ich bin fasziniert von diesen Zwischenmomenten des Lebens. Wir hetzen so oft von Ziel zu Ziel, von Schritt zu Schritt, dass wir vergessen, wie bedeutend Übergänge selbst sein können. Nicht der Abschied. Nicht das Ankommen. Sondern der Raum dazwischen.

Dieses Bild entstand ausschließlich im natürlichen Licht. Nichts wurde hinzugefügt oder entfernt. Die Szene existierte genau so für einen kurzen Moment.

Between Yesterday & Tomorrow lädt dazu ein, innezuhalten. Einen Moment länger zu verweilen. Und zu erkennen, dass manchmal gerade die leisen Momente die Wichtigsten sind.

Aus diesem Grund habe ich Between Yesterday & Tomorrow für ein Buch-Projekt ausgewählt.

Ich freue mich sehr, dass dieses Werk nun Teil eines großen, internationalen Austauschs geworden ist – ein Dialog der Kreativität, der Menschen auf der ganzen Welt erreicht. Wenn das Projekt wie geplant funktioniert, wird es das größte Kunstbuch der Welt (gemessen an Anzahl der vertretenen Künstler*innen und Werke in einem einzigen Buch-Band). Die größte Sammlung weltweiter Kunst in Buchform. Ein Weltrekord sozusagen und ich darf ganz stolz Teil davon sein 🥰

Ich hoffe, dass mein Bild auch bei anderen Menschen Momente des Innehaltens und der Präsenz auslöst und zum bewusst den Moment genießen einlädt.

Nimm dir einen Moment. Sieh hin. Und lass den Augenblick wirken.

*für alle die den Ort noch wissen möchten: Es ist aufgenommen worden am Ufer des toten Meeres mit Blick auf Israel (der leichte Schatten der Berge im Hintergrund ist schon Israel).

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