7 Dinge, die ich 2026 nicht mehr tun werde
Ich reflektiere regelmäßig – und jedes Mal fällt mir auf: Es gibt immer etwas zu verbessern. 2025 war ein Jahr voller Erkenntnisse, kleiner und großer Erfolge, aber auch mit Momenten, in denen ich gemerkt habe: So will ich das nicht mehr weiterlaufen lassen.
Ich möchte 2026 bewusster leben, fokussierter arbeiten und konsequenter handeln. Es ist Zeit, Ballast loszulassen. Gedanklich, emotional und organisatorisch. Dieses Jahr wird nicht vom Warten geprägt sein, sondern vom Tun. Und genau das sind die acht Dinge, die ich 2026 endlich anders mache.
STOP: Waste of my lifetime
Blockzeiten statt Dauerbeschäftigung
Ich habe in den letzten Jahren oft das Gefühl gehabt permanent beschäftigt zu sein, aber am Ende des Tages nicht wirklich etwas geschafft zu haben. Ständig irgendein Termin, ständig voller Kalender, immer irgendein to do. Das raubt Energie und Fokus.
2026 wird das anders. Ich richte mir feste Blockzeiten ein. Mehrere Zeitfenster pro Monat, die nur mir und meinen wichtigsten Projekten gehören. Kein Multitasking, keine Ablenkungen. Ich will wieder an den Prioritäten arbeiten und nicht mehr alles auf einmal machen.
Ich weiß inzwischen: Produktivität bedeutet nicht, viel zu tun, sondern das Richtige zu tun. Und dafür braucht es bewusste Struktur. Wenn ich meine Zeit nicht selbst plane, planen andere sie für mich. Deshalb ist Zeitmanagement für mich kein organisatorisches Thema mehr, sondern ein Akt der Selbstachtung. Und durch die Priorisierung fallen dann eben auch manche Dinge weg. Ist dann halt so.

Passend zum neuen Jahr hat ein Bekannter eine Fokus-Gruppe genau dafür gestartet. Perfekt! Wenn du dich auch dafür intressierst in einer Gruppe fokussiert zu arbeiten, jeder für sich, schreib mir gerne.
STOP: Chancen verpassen
Ja sagen trotz Angst
Wie oft habe ich schon gedacht: Das wäre eigentlich genau mein Ding, nur um mich dann doch nicht zu trauen? Zu oft. 2026 sage ich Ja zu Chancen, auch wenn sie mir Angst machen. Ich will mich nicht länger vom Unbekannten bremsen lassen.
Mut bedeutet für mich nicht, keine Angst zu haben, sondern trotzdem zu handeln. Denn hinter jeder Unsicherheit steckt Wachstum. Ich habe gelernt, dass die aufregendsten und wichtigsten Erfolge im Leben immer dann entstehen, wenn man sich traut, den ersten Schritt zu machen.
Dieses Jahr will ich mir selbst beweisen, dass ich mehr kann, als ich mir manchmal zutraue. Ich will meinen Ideen eine Chance geben, statt sie totzudenken. Denn wer auf Chancen wartet, verpasst sie meistens. Dieses Jahr konnte ich damit schon klein anfangen und nächstes Jahr werde ich das durchgehend so anwenden.
STOP: FOMO (Fear of missing out)
Klares Nein, wenn es mich nicht weiter bringt
Ich habe früher oft zugesagt, obwohl ich innerlich wusste: Das will ich eigentlich gar nicht. Einladungen zu Treffen, neue Projekte, Aufgaben die ich schnell mal erledigen konnte… Alles klang irgendwie nett, aber es hat mich oft von dem abgehalten was mir wirklich wichtig ist.
2026 werde ich meine Energie zu schützen. Ich will mich auf das konzentrieren, was mit meinen Werten im Einklang steht, mir Freude bringt und mich in meiner Entwicklung weiterbringt. Ich werde bewusster wählen, mit wem und womit ich meine Zeit verbringe.
Das hat nichts mit Egoismus zu tun, sondern mit Klarheit. Ich möchte mich von der Angst lösen, etwas zu verpassen. Wenn ich alles immer und überall machen möchte, verpasse ich am Ende meine eigenen Ziele. Das wäre doch tragisch!
STOP: Lernen only
Fokus auf Umsetzung
Ich liebe es, zu lernen. Aber in den letzten Jahren habe ich manchmal mehr Lerninput konsumiert als am Ende umgesetzt. Ich habe Kurse gebucht, Tutorials geschaut, Checklisten heruntergeladen ohne es anzuwenden. „Zu wenig“ Wissen wurde Grund zum Aufschieben.
2026 entscheide ich mich bewusst für das Gegenteil: Tun statt nur Lernen. Ich wähle meine Weiterbildungen gezielt aus. Nur das, was zu meinem aktuellen Fokus passt. Kein Wissens-Hamstern mehr, kein “Ich lerne noch schnell das, bevor ich XY starte”. Ich habe letztes Jahr den Betriebswirt IHK abgeschlossen und werde niemals mehr irgendetwas lernen, das mich nicht interessiert. Die Weiterbildung war spannend und umfangreich, aber mal ehrlich, sooo viel was man lernt (lernen muss) interessiert einen am Ende nicht. Deswegen: Lernen was ich wissen will, nicht was eine Prüfung von mir fordert.
Ich will weniger Input und mehr Output. Denn Wissen ist erst dann wertvoll, wenn man es anwendet. Und das tue ich jetzt. Ich bin schlau genug.
STOP: No Sport-Ausreden
Schwing mein @r$ch
Mein Partner und ich haben eine Abmachung: Wer in einer Woche keinen Sport macht, füttert unser gemeinsames Sparschwein Grunzi Gonzales. Ich habe unzählige Male gesagt: „Morgen geh ich ins Fitness.“ Spoiler: Ich habe es prokrastiniert auf den letzten möglichen Wochentag an dem ich noch irgendwie dafür Zeit hatte. 2026 ist damit Schluss. Sport ist für mich kein verschiebbares Hobby mehr, sondern eine Entscheidung für Gesundheit und Wohlbefinden.
Ich habe erkannt, dass Bewegung nicht Zeit kostet, sondern Zeit schenkt. Allem voran Lebenszeit und zwar solche, die ich in gesundem Zustand verbringen kann. Ich will mich nicht mehr auf Motivation und die Angst vor Grunzi Gonzales‚ teurem Futter verlassen, sondern auf Routine. Das passt perfekt zu den oben erwähnten Blockzeiten.
Deshalb plane ich feste Zeiten für Bewegung und zwar prioritär. Ob Wanderungen, Yoga, Schwimmen oder Krafttraining: Hauptsache, ich komme in Bewegung.
STOP: Ungesunde Snacks
Hello healty Foodporn
Schokolade war mein schneller Problemlöser. Oder eine Packung Chips statt Abendessen. Reicht doch, man ist satt nach der ganzen Packung. Kurzzeitig mag das helfen aber langfristig raubt es Energie. Und es raubt Zeit! Schließlich muss ich die angefressenen Kalorien auch wieder loswerden und dazu braucht es Sport.
2026 will ich bewusster essen. Es kostet dann halt 20 Minuten um ne Packung TK-Gemüse mit Nudeln zu kochen oder 5 Minuten um einen Gemüse-Aufstrich auf ein Vollkorn-Brot zu streichen. Mal im Ernst, $ch€i$$ auf die 5 Minuten! Es ist ja eigentlich nur Faulheit, stattdessen eine Tüte Chips zu essen.
Davon abgesehen: So n richtig geiler, bunter Gemüseteller sieht eh viel attraktiver aus als ne braune Platte mit komischen Rillen drin, oder?
STOP: Allen alles recht machen
Do what I like
Ich habe gelernt: Du kannst alles richtig machen und trotzdem wird es jemanden geben, dem es nicht passt. Also warum nicht einfach machen was du willst anstatt was die anderen wollen?
2026 werde ich genau das tun. Ich bleibe mir treu – in meinen Entscheidungen, meiner Haltung und meiner Art zu arbeiten. Ich möchte mich nicht länger an Erwartungen anderer anpassen, sondern meiner eigenen Erwartung an mich selber folgen. Die Erwartung an mich selbst ist schon groß genug. Es bleibt eh keine Zeit mehr, auch die Erwartungen anderer zu erfüllen.
Ich helfe anderen gern, ich arbeite gerne mit Menschen, aber ich stelle mich dabei nicht mehr hinten an.
Was ist mit dir?
Ich weiß, Veränderung passiert nicht über Nacht. Aber sie beginnt mit einer Entscheidung und ich habe meine getroffen. 2026 wird das Jahr des bewussten Handelns. Weniger Ablenkung, weniger Ausreden, weniger „irgendwann“. Dafür mehr Fokus, mehr Energie und mehr ich.
Du willst auch deine Ziele erreichen, aber dir fehlt manchmal der richtige Arschtritt?
Dann melde dich gerne. Ich helfe dir, ins Tun zu kommen.
Denn die beste Zeit, etwas zu verändern, ist immer jetzt.

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